Verband Schulpsychologie Niedersachsen

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März 2010

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Anlässlich des Jahrestages von Winnenden hat ein Sonderausschussdes Baden-Württembergischen Landtags Empfehlungen erarbeitet, die dazu beitragen sollen, die Auftretenswahrscheinlichkeit solcher Ereignisse zu verhindern und die entsprechenden Präventionsmaßnahmen einzuleiten. Gleichzeitig soll auch die Versorgung mit Schulpsychologie deutlich verbessert werden.
Nach dem mittlerweile beschlossenen Maßnahmenpaket wird die Zahl der Stellen verdoppelt, 200 Schulpsychologinnen und Schulpsychologen werden zukünftig für Prävention und Intervention bereit stehen.

Die Presse hat dazu umfänglich berichtet, z.B.

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stuttgarter_nachrichten.html/id/0f51e69c-f828-4233-a7d0-3b4e7b6437a2
http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/art4306,397029

Mehr findet sich in der Presseerklärung des Stuttgarter Landtags

http://www.landtag-bw.de/aktuelles/pressemitteilungen/ausgabe_pressemitteilungen.asp?PM=N0014_2010

Niedersachsen kann hier in keiner Weise mithalten, auch wenn ein ärgerlich stimmender Pressebericht anderes suggeriert

http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2046/artid/11898342

Niedersachsen setzt angeblich auf Vorbeugung. Leider bleibt völlig offen, wie die aussehen soll. Gerade im präventiven Bereich gähnen viele Leerstellen. Landesweite Programme, wie in Baden-Württemberg geplant, sind schlicht nicht existent.

Auch die Umsetzung der so genannten Notfallpläne in den Schulen (gerade erst veröffentlicht) steckt noch in den Anfängen.

Dass Schulpsychologen verstärkt eingesetzt würden, kann nur als Desinformation bezeichnet werden. Dies sind bisher ausschließlich Absichtserklärungen.

Von einer deutlich erhöhten Versorgungsdichte sind wir noch meilenweit entfernt.

Zudem mangelt es weiterhin an der Bereitschaft des Landes, die erforderliche Qualifikation in Notfallpsychologie für die im Dienst befindlichen Kolleginnen und Kollegen zeitnah bereit zu stellen.

An unserer Einschätzung im Brief an die Landtagsabgeordneten in Hannover vom März 2009, dass das Land Niedersachsen wegen der Personaleinsparungen der vergangenen Jahre nicht in der Lage wäre, die nach einer solchen Tat notwendige Unterstützung durch Schulpsychologinnen und Schulpsychologen in dem erforderlichen Umfang zu gewährleisten, halten wir daher ausdrücklich fest. 

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