Verband Schulpsychologie Niedersachsen

Aktuelles

 

Juni 2010

Aktuelles >>

 

Am 15.6. hat die Landesregierung in der Kabinettssitzung die Pläne zum Umbau der Landesschulbehörde beschlossen.
 
Danach wird die Zahl der Schulpsychologen zunächst auf etwa 51 festgeschrieben.
Allerdings hat sich Kultusminister Dr. Althusmann vor der Presse dahin gehend geäußert, dass er sich einen Ausbau der Schulpsychologie auf bis zu 80 Stellen wünsche, und dabei anerkannt, dass der Bedarf an schulpsychologischer Beratung zunähme(http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/10195179/artid/12417143/compact/title/Ticker)
 
Diese Äußerung kann unser Verband nur nachdrücklich begrüßen.
Die Staatssekretärin hat sich in einem Schreiben an den VNS ebenfalls in diese Richtung geäußert.
Wir werden deswegen auch aufmerksam weiterverfolgen, wann daraus konkrete Planungen erwachsen.
 
Im Zuge der Neuausrichtung der Landesschulbehörde werden die Dezernentinnen und Dezernentinnen für schulpsychologische Beratung in einem eigenen Dezernat zusammen mit dem Arbeits- und Gesundheitsschutz positioniert.
 
Der Verband hat diese Grundsatzentscheidung begrüßt. Zur zukünftigen Struktur dieses Dezernats haben die AG Schulpsychologie in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und der VNS eine gemeinsame Stellungnahme erarbeitet.
Wir werden diese in den nächsten Tagen unter dem Menüpunkt Schulpsychologie einstellen und sie kann dann dort abgerufen werden.
 
Bei der weiteren Diskussion wird es auch darum gehen, die Idee eines solchen Fachdezernats mit Leben zu füllen und insbesondere auch die erforderliche  fachliche Leitung sicherzustellen.
 
Daneben ist zu berichten, dass am 3.6. auf Einladung des Landeselternrats ein Gespräch von VNS-Vertretern mit dessen Vorstand stattfand.
Wir konnten  dabei unsere Arbeitssituation vor Ort darstellen,  wobei die prekäre landesweite Stellensituation anhand konkreter Regionen (Landkreise um Oldenburg, Landkreise zwischen Salzgitter und Göttingen) deutlich gemacht werden konnte. Zur landesweiten Stellensituation bekamen der Vorstand des Landeselternrats eine schriftliche Aufstellung mit den aktuellen Zahlen zur Verfügung gestellt, wobei diese ergänzt wurden durch Hinweise auf andere Bundesländer(wie z.B. NRW und Baden-Württemberg), in denen sich durch etappenweisen Stellenausbau die Situation der Schulpsychologie in den nächsten Jahren verbessern wird. Trotzdem bleibt die Tatsache, dass im internationalen Vergleich Deutschland im unteren Bereich liegt und Niedersachsen im nationalen Vergleich weiterhin einsames Schlusslicht ist. Zu ausführlichen Erläuterungen dazu wurde von uns auf das Gutachten von Prof. Dollase verwiesen.
In allen wesentlichen inhaltlichen Bereichen besteht zwischen Landeselternrat und Verband Einigkeit, insbesondere auch im Hinblick auf die Personalsituation, den freien Elternzugang zur Schulpsychologie und die für die Arbeit erforderliche Ortsnähe.
Zurück zu Aktuelles