Verband Schulpsychologie Niedersachsen

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Februar 2010

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In der letzten Woche sind in der Klausurtagung der Landesregierung die Weichen für die Zukunft der Landesschulbehörde, in der auch die Schulpsychologie ihren Platz hat, gestellt worden. 

Mit den Ergebnissen kann unsere Berufsgruppe durchaus zufrieden sein:

  • Zukünftig werden die Schulpsychologinnen und Schulpsychologen mit der Arbeitspsychologie und dem Arbeits- und Gesundheitsschutz in einem eigenen Fachdezernat innerhalb der Behörde arbeiten
  • Der Aufgabenbereich der Schulpsychologie bleibt im Wesentlichen erhalten
  • Der zu befürchtende Stellenrückgang ist erst einmal abgewendet.
  • Durch die Verortung in einem eigenen Haushaltskapitel ergibt sich grundsätzlich die Möglichkeit zu einem nach und nach erfolgenden Wiederausbau der Schulpsychologie in Niedersachsen.

Weniger zufrieden können wir mit der gefundenen Standortlösung sein. Zukünftig soll es nur noch 13 Standorte der Landesschulbehörde und damit auch der Schulpsychologie geben. Die Nähe zu den Adressaten ist dabei nicht mehr im bisherigen Umfang gegeben und an einigen Stellen gibt es dazu auch schon die ersten Proteste, z. B. hier: http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2165/artid/11635641

Hier besteht noch erheblicher Abstimmungs- und Diskussionsbedarf. Nach den momentanen Zahlen bleiben für die Schulpsychologie ca. 50 Stellen. In diesem Zielrahmen sind auch die jüngst erfolgten Ausschreibungen für immerhin 8 Stellen für Schulpsychologinnen und Schulpsychologen zu sehen. Unser Verband wird seinen Dialog mit den Verbänden und Parteien fortsetzen, um auf ein bundesweit vorzeigbares Versorgungsniveau mit schulpsychologischer Beratung zurückzukehren.

Von der Presse wird in letzter Zeit vermehrt auf fachliche Stellungnahmen aus unserem Verband zurückgegriffen. So durften Mitglieder des Vorstandes sich äußern zur DAK-Studie zum Schulstress http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Jeder-dritte-Schueler-leidet-unter-Stress und zur Problematik der Schullaufbahnempfehlung nach Klasse 4  http://www.nwzonline.de/Aktuelles/Politik/Niedersachsen/NWZ/Artikel/2221336/Viele+Eltern+ignorieren+Schul-Empfehlung.html)

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